Pilot als Laserpatient

 

In den Vereinigten Staaten ist die LASIK-Behandlung von Piloten seit 2007 ein fest etabliertes Verfahren, um Piloten die Flugtauglichkeit zu erhalten. Vorreiter des Zulassungsverfahrens bei der amerikanischen Aussichtsbehörde war mein Freund und augenärztlicher Kollege Dr. Steven Schallhorn, der selbst ausgebildeter Jet-Pilot der US-Navy-Flieger ist.

 

In Deutschland reguliert die Deutsche Luftfahrtbehörde die Kriterien für die Operations-Indikation. Der Operationsplan mit vorbestehender Hornhautdicke, Excimer-Laserabtrag, Optischer Zone, Kontrast-Sehen und verbleibende Restdicke muss genau dokumentiert werden.

Bericht eines Patienten, der sich den Traum vom Piloten erfüllte. Er wurde nach den Vorgaben der Deutschen Luftfahrtbehörde operiert und hat seine Flugtauglichkeitsprüfungen regelmäßig bestanden

Hallo Leute!

Allen, die sich überlegen, zu Dr. Wolfgang Pfäffl zu gehen, um sich von ihm lasern zu lassen, möchte ich einen kurzen Erfahrungsbericht geben, der sich über einen Zeitraum von über 14 Jahren erstreckt. Bereits als Jugendlicher war ich kurzsichtig und habe zunächst eine Brille getragen, die aber zunehmend Kopfschmerzen verursachte. Deshalb bin ich ersatzweise auf weiche Kontaktlinsen umgestiegen, was zunächst auch gut funktioniert hat. Nach einigen Jahren habe ich die Kontaktlinsen dann allerdings auch immer schlechter vertragen, ständig litt ich unter Brennen und Fremdkörpergefühl. Dazu kamen während der Zeit des Pollenflugs wiederholt Bindehautreizungen und -entzündungen. Über viele Jahre hinweg war ich wegen der genannten Beschwerden Dauergast bei meiner damaligen Augenärztin. Schließlich hat sie mir empfohlen, über eine Laserbehandlung der Augen nachzudenken und mich zu Dr. Pfäffl nach Weilheim geschickt. Zunächst habe ich gezögert, mich dann aber doch entschlossen, einen Termin zu vereinbaren. Er hat sich sehr viel Zeit genommen und mich gründlichst untersucht. Ich würde mich als eher skeptischen (aus Sicht des Arztes vielleicht sogar „nervigen“) Patienten einschätzen, habe mich vorab mit der Thematik und den Risiken intensiv befasst und eine Menge Fragen gestellt. Dazu kam, dass sich die LASIK damals noch im experimentellen Stadium befand und es somit kaum Langzeiterfahrungen gab. Dr. Pfäffl hat jedoch alle Fragen geduldig und ehrlich beantwortet. Auch die möglichen Risiken wurden ausführlich diskutiert. Schließlich entschloss ich mich Anfang 1999, die LASIK bei ihm durchführen zu lassen.

Die Operationen an beiden Augen verliefen ohne Komplikationen und kurz danach hatte ich eine stabile Sehleistung von deutlich über 100%. Dieses hervorragende Ergebnis war nicht zuletzt deshalb wichtig, weil ich mich später beruflich veränderte und Pilot wurde. In diesem Zusammenhang wurden zur Erlangung des Tauglichkeitszeugnisses die Augen (Gesichtsfeld, Kontrast-, Dämmerungssehen, Blendempfindlichkeit usw.) zunächst von einem flugmedizinischen Gutachter und im Jahr 2010 anlässlich eines Arbeitgeberwechsels erneut im flugmedizinischen Zentrum (AMC) der Lufthansa in Frankfurt untersucht und erfüllen weiterhin die strengen Kriterien für Verkehrspiloten.

Zurück zu Dr. Pfäffl: nach der OP gab es einige Kontrolluntersuchungen in seiner Praxis, die ebenso gründlich abliefen wie zuvor. Auch heute bin ich noch mehr oder weniger regelmäßig bei ihm, z.B. wenn ich mal wieder wegen meines Heuschnupfens und den damit verbundenen Augenreizungen Tropfen brauche. Negativ aufgefallen ist mir, dass man kurzfristig kaum einen Termin bekommt und die Wartezeiten in der Praxis ziemlich lang sind, vor allem, wenn man zwangsläufig ohne Termin kommen muss. Dies ist im Vergleich zu früher auch nicht besser geworden. Wenn man dann endlich an der Reihe ist, nimmt er sich aber viel Zeit. Mittlerweile bin ich „nur noch“ normaler Kassenpatient und fühle mich trotzdem immer noch gut von ihm betreut.

Einige haben hier im Forum geschrieben, dass sie bei der Voruntersuchung auf zwischenmenschlicher Ebene mit Dr. Pfäffl nicht klargekommen sind oder dass er etwas zu engagiert für seine Dienste geworben hätte. Es ist verständlich, dass man seine Augen nur einem Arzt anvertrauen möchte, mit dem auch die „Chemie“ stimmt. Noch wichtiger ist meiner Meinung nach allerdings die fachliche Qualifikation und eine ehrliche und objektive Beurteilung der Fakten. Und in dieser Hinsicht ist man bei ihm definitiv gut aufgehoben.